Freitag, 14. November 2014

Wir wollen unser Kiezmagazin zurück!

kathiDomiKiezwerkstattVon 2011 bis 2013 gab es in meinem Kiez das schöne Kiezmagazin “brunnen 1/4″. Zusammen mit den Quartiersmanagements im Brunnenviertel und einer Kollegin durfte ich vier Mal im Jahr über meinen Kiez schreiben. Die Förderung für das Projekt endete leider. Doch wir wollen unser Kiezmagazin zurück! Genau wie das neue Kiezmagazin im Soldiner Kiez (–> Soldiner) wünschen wir uns eine Bürgerredaktion für unseren Kiez, denn schreibende Nachbarn gibt es ja hier genug. Nach der Kiezwerkstatt am 8. November, bei der die Förderschwerpunkte für die “Sozialen Stadt”-Mittel für die kommenden zwei Jahre festgelegt wurden und bei der wir unseren Wunsch äußerten, sind wir zuversichtlich, dass es wieder ein Kiezmagazin geben könnte. Auf dem Foto bin ich mit Café freysinn-Betreiberin Ann-Kathrin Mätzold bei der Kiezwerkstatt zu sehen. Denn wenn sie nicht gerade den Kiez bekocht, schreibt sie auch sehr gern …

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Freitag, 7. November 2014

Waren alle Fenster in der DDR zugemauert, Mama?

mauer_staebe

Die Stäbe markieren den Mauerverlauf. Für den kleinen Weddinger ein prima Ort zum durchschlängeln.

Die beiden Halbweddingerinnen wissen vermutlich nicht, wovon ich spreche. Fast jeden Tag überqueren sie die ehemalige Grenze nahe der Bernauer Straße. Mal laufen sie hinüber zum Mitte-Wohnsitz, mal radeln sie zurück zum Wedding-Domizil. Manchmal fahren sie mit der U-Bahn unten durch, gelegentlich folgen sie dem Grenzstreifen mit der Straßenbahn in Richtung Prenzlauer Berg ohne einen Gedanken an die Bedeutung des historischen Schauplatzes.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Unter Nachbarn

viertelDie Wohnung oben würde ich gern mal sehen. Ich stelle sie mir vor wie einen Hobbykeller – mit Schummerlicht und unzähligen, mit schweren Apparaten voll gestellten Ikea-Regalen, die nicht lasiert oder lackiert wurden, einem Berg von Werkzeugen im Zentrum und einem kleinen, mickrigen Hibiskus auf der Fensterbank. Den Hibiskus habe ich einmal aus der Nähe gesehen, als die Frau im dritten Stock die Urlaubspflege übernahm und das Pflänzchen durch das Treppenhaus getragen wurde. Der Besitzer ist ein Herr mit schütterem Haar und Brille. Er wirkt ruhig – wie einer, der einfach nichts zu sagen oder viel zu verbergen hat. Doch die schweren Vibrationen und der kreischende Gesang seiner Bohrmaschine, die sich durch den Stahlbeton quält, sind stets präsent im ganzen Block.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Schreibtisch im Soldiner Kiez

nachbarschaftsEtage1Seit Anfang des Jahres bin ich auch im Soldiner Kiez unterwegs. Ich machen zusammen mit einer ehrenamtlichen Redaktion das Kiezmagazin “Soldiner”. Weil ich immernoch zu neugierig bin auf den Kiez und mehr Fragen als Antworten habe, stelle ich seit Kurzem ein Mal in der Woche meinen Schreibtisch direkt in den Kiez. Ich bin donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr im Café der NachbarschaftsEtage in der Fabrik Osloer Straße. Da treffe ich viele nette und interessante Menschen, bekomme Kaffee und liebevoll drappierte Brote. Was ich das mache außer essen? Ich bereite das nächste Magazin vor, rede mit Nachbarn aus dem Kiez an der Panke und ich blogge: www.dersoldiner.wordpress.com.

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Mittwoch, 3. September 2014

Einschulung schwer gemacht

schuleMeine Mutter hatte es gut. Sie weiß gar nicht, wie gut sie es hatte. Wirklich. Als ich sieben Jahre alt wurde, schickte sie mich einfach so in die Schule. Die Frage, in welche Schule ich gehen würde, stellte sie sich nicht. Es gab ja auch nur eine in dem kleinen Ort am Rand von Berlin. In die wurde ich eingeschult, da machte ich später meinen ersten Abschluss. Ende der Geschichte. 30 Jahre später im Wedding könnte ich bereits jetzt Bücher über das Thema Schulwahl verfassen und die Entscheidung für eine Bildungseinrichtung fällt mir schwer. Und dabei muss ich erst in den kommenden Monaten ein Kreuzchen vor einem Schulnamen machen, der kleine Weddinger bekommt erst in einem Jahr eine Schultüte.

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Freitag, 15. August 2014

Der rote Faden

wandbild

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Seebrücke Sellin

seebruecke

Sieben Jahre lang habe ich mit der Seebrücke Sellin gelebt. Sie hat mich durch den Tag begleitet, meine Sinne gekitzelt, mir stets zur rechten Zeit einen imaginären Ostseewind durchs Gemüt geblasen.

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Freitag, 4. Juli 2014

Unterwegs im Humboldthain

humboldthain3

Wir rennen über die große Wiese und knicken die Grashalme um. Also der kleine Weddinger rennt. Ich gehe in meinem Sonntagsspazierschritt. Grashalme knicke ich dabei trotzdem um. Der kleine Weddinger sucht den schönsten Kletterbaum. Ich suche den Mauerpark im Humboldthain. Also ich versuche zu fühlen, ob der Humboldthain noch richtig Humboldthain ist oder schon Prenzlpark im Wedding.

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Donnerstag, 12. Juni 2014

Ein Kiezmagazin zum Mitmachen

Die zweite Ausgabe des Magazins vom Kiez an der Panke ist fertig. Viele haben mitgemacht. Schön ist es geworden. Das ganze Magazin als PDF gibt es auf der Internetseite des Quartiersmanagements Soldiner Straße: Soldiner 2

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Mittwoch, 4. Juni 2014

Ein Balkon auf dem Planeten Wedding

Ich wollte keine Kinder. Und ich wollte nie in der Stadt leben. Ich wollte schon gar nicht, dass meine Kinder, falls ich doch mal welche haben würde, in der Stadt aufwachsen. Ich stellte es mir zu laut, zu voll, zu ungrün vor. Dann traf ich den Mit-Weddinger und jetzt, fünf Jahre später, sitze ich auf meinem Balkon und schaue ins grüne Brunnenviertel, während der kleine Weddinger in seinem Bett liegt und schläft. Es kommt oft anders als man denkt – und das gilt überall, nicht nur im Wedding.

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