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	<title>planet wedding &#187; Ach nee?!</title>
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	<description>- Lebenszeichen aus Berlin</description>
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		<title>Vor der Haustür</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 19:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gehen Mörder umher im Kiez. Sie morden aus Eifersucht, Habgier, Blödheit. Sie sind so nah, gleich drüben in der Putbusser Straße, mir wird angst. Die Sozialfuzzis können nichts verhindern, die Macht ist böse und schwarz und gefährlich für die, die im Brunnenviertel wohnen. Wer hier wohnt, ist Opfer, ist arbeitslos und verwest am Ende allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gehen Mörder umher im Kiez. Sie morden aus Eifersucht, Habgier, Blödheit. Sie sind so nah, gleich drüben in der Putbusser Straße, mir wird angst. Die Sozialfuzzis können nichts verhindern, die Macht ist böse und schwarz und gefährlich für die, die im Brunnenviertel wohnen. Wer hier wohnt, ist Opfer, ist arbeitslos und verwest am Ende allein in seiner Wohnung. In der Putbusser Straße zum Beispiel.</p>
<p>Ich habe einmal in der Putbusser Straße gewohnt. Ich bin die Wege gegangen, die die Mörder (kamen sie aus Alt-Mitte oder aus dem Prenzlauer Berg?) gegangen sind. Bin ich in ihrem grausamen Fokus gewesen als ich einmal beim Norma einkaufen ging? Sollte der Sozialladen an der Ecke mein Grab werden?</p>
<p>Das sind Dinge, die ich <a href="http://www.ullrichwegerich.de/" target="_blank">Ullrich Wegerich</a> gern einmal fragen würde. Ich wüsste auch gern, warum er mich arbeitslos gemacht hat, einsam und verloren? Warum lässt er mich nach dem glitzernden Mitte greifen, warum bin ich seine Krimileiche?</p>
<p>Der Autor hatte meinen Kiez auf dem Korn als er sein zweites Buch (Ullrich Wegerich: Berliner Macht, 2009, <a href="http://koenigshausen-neumann.gebhardt-riegel.de/" target="_blank">Königshausen &amp; Neumann</a>) schrieb. Er war seine Kulisse, er jagte seine Figuren durchs Brunnenviertel: von der Kita zum Gesundbrunnencenter, von der Putbusser Straße zur Brunnenstraße. Einmal nach Mitte und dann zurück in den Wedding.</p>
<p>Es ist komisch, wenn ein Buch so dicht an meine Haustür heranreicht. Ich weiß nicht genau, ob mich der Stempel, der dem Brunnenviertel im Dienste der Drucksache aufgedrückt wurde, aufregt oder nicht. Ich weiß nur: mir ist ein spannender, gut geschriebener Krimi in die Hände gefallen. Ich habe ihn gern gelesen und ich lese nun gleich noch den Erstling von Ullrich Wegerich. Der spielt in Charlottenburg. Mal sehn, wo dort die Mörder wohnen.</p>
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		<title>Winterschlaf um die Ecke</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 20:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich unterbreche meinen Winterschlaf. Ich unterbreche meinen Winterschlaf, um zu sagen, dass Freunde, Bekannte und Fremde eine neue Adresse aufsuchen müssen, wenn sie im Weddinger Panke-Hostel Ufernacht schlafen wollen. Jan hat Tische, Betten, Bilder, Videos, Sofa, Wasserkocher und alles Interieur seines schönen Hostels aufgeladen, hat die Uferstraße verlassen und ist gleich um die Ecke in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich unterbreche meinen Winterschlaf. Ich unterbreche meinen Winterschlaf, um zu sagen, dass Freunde, Bekannte und Fremde eine neue Adresse aufsuchen müssen, wenn sie im Weddinger Panke-Hostel <a href="http://www.ufernacht.de/UntitledFrameset-deutsch.html" target="_blank">Ufernacht</a> schlafen wollen. Jan hat Tische, Betten, Bilder, Videos, Sofa, Wasserkocher und alles Interieur seines schönen Hostels aufgeladen, hat die Uferstraße verlassen und ist gleich um die Ecke in die Martin-Opitz-Straße eingebogen. Bitte sucht Nummer 23, bestellt einen lieben Gruß, nehmt einen Drink an der neuen Bar und schlaft den Winter weg.</p>
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		<title>Willkommen in der Wiesenburg</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweimal war ich Gast in der Wiesenburg. Gelangweilt habe ich mich bei keinem der beiden Male, vielleicht ein wenig gewundert und auch gestaunt. Einmal führte mich eine Dame spontan durch die imposante Ruine. Ich hatte dabei das Gefühl, etwas Wichtiges entdeckt zu haben, bedeutende Schritte zu machen. Einmal traf ich Joe. Joe, der eigentlich Joachim Dumkow [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweimal war ich Gast in der Wiesenburg. Gelangweilt habe ich mich bei keinem der beiden Male, vielleicht ein wenig gewundert und auch gestaunt. Einmal führte mich eine Dame spontan durch die imposante Ruine. Ich hatte dabei das Gefühl, etwas Wichtiges entdeckt zu haben, bedeutende Schritte zu machen.</p>
<p>Einmal traf ich Joe.</p>
<p>Joe, der eigentlich Joachim Dumkow heißt, hat eine Wohnung, in die ich sofort einziehen würde. Eine hübsche Filmsammlung, Schallplatten und Kunst an den Wänden. Altbau im Wedding. Joe ist zu beneiden. Er lebt inmitten dieser schaurig-romantischen Filmkulisse (&#8220;Lili Marleen&#8221;, &#8220;Die Blechtrommel&#8221;), dreht kleine Videos, schreibt Gedichte und plant Kulturevents, zu denen er sich gern einige Freunde mehr einlädt. Platz hat er ja, ein verwunschenes Grundstück mit historischer Restbebauung, 12000 Quadratmeter groß.</p>
<p>Von Joe erfuhr ich von Berliner Asyl Verein für Obdachlose, dem 1896 eingerichteten <a href="http://www.luise-berlin.de/lexikon/mitte/w/wiesenburg.htm" target="_blank">Obdachlosenasyl </a>am Panke-Ufer (bekannt als Wiesenburg), von bedeutendenen Gründervätern (unter ihnen Rudolph Virchow) und intensiver Nutzung des Geländes (30.000 Übernachtungen allein in den ersten zwei Jahren).</p>
<p>Joe ist nett, servierte Kaffee, zeigte mir ein Video vom letzten Sommerfest und fasste die Geschichte der Wiesenburg zusammen und lieh mir sofort die Chronik aus, die er bald als Büchlein veröffentlichen möchte. Er beantwortete meine Fragen, doch eine Frage nahm ich unbeantwortet mit nach Hause: Warum schläft das Denkmal Wiesenburg in der Halböffentlichkeit. Ich, die den ebenfalls denkmalgeschützten <a href="http://www.bundtstift.de" target="_blank">Alten Gutshof in Strausberg  </a>mit zum Leben erweckte, bin begeistert und träume sofort von Kulturprogrammen und öffentlichem Leben gleich um die Ecke, von tollen Open-air-Konzerten, Freiluftkino in der Ruine, Tanz im Denkmal und und und. Machen die Wiesenburger nicht. Sie öffnen die Tür nicht jedermann. Wir, der Mit-Weddinger und ich, rätseln gemeinsam warum die Wiesenburger auf den ersten Blick etwas öffentlichkeitsreserviert sind. Wir finden keine schlüssige Erklärung. Gefragt haben wir Joe nicht.</p>
<p>Man ahnt nicht, was sich hinter dem Zaun mit dem Hinweis &#8220;Privatgelände&#8221; verbirgt. Wenn man sich der Wiesenburg nähert, gelangt man an die Grenze der Öffentlichkeit, weil die Wiesenburger nicht öffentlich sein wollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht gastfreundlich sind. Ganz im Gegenteil.  Und ich käme gern einmal wieder.</p>
<p><em>Wiesenburg, Wiesenstraße, Berlin-Wedding</em></p>
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		<title>Es ist vorbei</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 20:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat in meiner Straße eine Revolution stattgefunden. Das Volk (hier: die Autofahrer) hat sich erhoben gegen die Besatzer (hier: die Straßenbaufirma). Monatelang haben wir zugesehen wie vor unserem Fenster absurdes Theater gegeben wurde, wie Möchtegernkünstler des Straßenbaunebengewerbes (oder wie das auch immer heißt) in musivischer Technik und nach den Regeln der Chaostheorie unsere Straße geschunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat in meiner Straße eine Revolution stattgefunden. Das Volk (hier: die Autofahrer) hat sich erhoben gegen die Besatzer (hier: die Straßenbaufirma). Monatelang haben wir zugesehen wie vor unserem Fenster absurdes Theater gegeben wurde, wie Möchtegernkünstler des Straßenbaunebengewerbes (oder wie das auch immer heißt) in musivischer Technik und nach den Regeln der Chaostheorie unsere Straße geschunden haben.</p>
<p>Traurig schauten wir im Sommer zwischen den Gardinen hervor als unser Energielieferant die Straße aufbuddeln ließ und unsere heile Weddinger Parkflächenwelt aus dem Gleichgewicht brachte. Wir trösteten uns: Dies ist ein endlicher Zustand. Plaster auf, Loch ausgehoben, in der Tiefe rumgewirtschaftet, Sand wieder reingekippt, Pflaster drüber, fertig. So lange kann das schließlich nicht dauern.</p>
<p>Wir übten uns in Geduld als sie kamen und schippten, als sie irgendwann im Erdreich rumfummelten (nur wann? &#8211; keiner hat es gesehen) und atmeten auf, als sie zur angesagten Zeit den Rückzug begannen. Ein großer Bagger mit Sand kam, um die Ordnung wieder herzustellen. Doch als die Pflasterbrigade kam, wurde es eigenartig. Ein bunter Haufen Kerle brachte uns erst zum Lachen, dann ganz langsam zur Verzweiflung. Nicht nur, weil sie meistens rumstanden oder ihre Handys benutzten. Nicht nur, weil sie nur an einem Tag der Woche erschienen. Nicht nur, weil sie einfach nicht fertig wurden. Ihr Stil war uns fremd. Sand rein an einem Tag, Sand wieder raus am anderen. Steine sortiert in einer Woche, umsortiert in der nächsten. An drei Stellen gleichzeitig mit dem Pflastern begonnen, jeweils nur zwei Reihen geschafft. Dann wieder extra eingeschippten Sand wieder ausgebuddelt. Dann gerüttelt. Einmal ein kleines Stückchen (zur Probe?). Dann zwei Wochen nichts. Dann nochmals das gleiche Stück, den Rest irgendwann. Wir waren verwirrt.</p>
<p>Inzwischen war viel Zeit ins Land gegangen, der versprochene Fertigstellungstermin lange überschritten. Legen die da ein Mosaik? Wurde ich spöttisch gefragt &#8230; Kunst ist manchmal schwer zu ertragen. Manchmal lässt sie den Blutdruck steigen. Etwa den des Mit-Weddingers, der da sagte: &#8220;Ich geh da gleich runter und verlege die Steine selbst!&#8221; Ich gebe zu, ich hatte den Gedanken auch schon.</p>
<p>Heute haben wir Autofahrer schließlich zivilen Ungehorsam geübt. Wir parken jetzt einfach wieder da, wo wir unser Parkgewohnheitsrecht wissen. Ist doch fertig. Ist uns schnuppe, dass es Baustelle ist. Ist uns egal, dass dort Parkverbot ist. Das Loch ist zu, das Pflaster drauf. Jetzt reicht es!</p>
<p>Während ich meinen Wagen parke, denke ich an <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ONYKAHg25NA" target="_blank">Element of Crime</a>.</p>
<p>Die Gemeinschaft der Autofahrer hat heute entschieden, dass die Baumaßnahme in unserer kleinen, stillen Straße beendet ist. Sollen sie woanders Kunst spielen.</p>
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		<title>Kiez ohne Namen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 19:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit ist gekommen, mich genauer zu informieren über meinen Stadtteil &#8230; äh &#8230; Kiez &#8230; äh &#8230; na ihr wisst schon! Oder nicht? In meinem Kopf schält sich eine Frage aus den Wirrungen der Gedanken: Wie heißt das eigentlich da wo ich wohne? Mein Vermieter sagt ohne zu zögern: Brunnenviertel. Das Quartiersmanagement, das nach Sozialräumen sortiert, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit ist gekommen, mich genauer zu informieren über meinen Stadtteil &#8230; äh &#8230; Kiez &#8230; äh &#8230; na ihr wisst schon! Oder nicht? In meinem Kopf schält sich eine Frage aus den Wirrungen der Gedanken: Wie heißt das eigentlich da wo ich wohne? Mein Vermieter sagt ohne zu zögern: Brunnenviertel. Das <a title="Quartiersmanagement" href="http://www.stm-ackerstrasse.de" target="_blank">Quartiersmanagement</a>, das nach Sozialräumen sortiert, sagt Brunnenviertel/Ackerstraße wenn es meinen Neighbourhood meint. Gestern hörte ich vom belesenen <a title="Weddingkrass" href="http://weddingkrass.wordpress.de" target="_blank">Blogger</a>: ich wohne in Humboldthain-Süd. Das Wahlregister sagt, mein Straßenzug liegt im Wahlkreis 6 Mitte. Ist es Wedding, ist es Mitte, ist es Gesundbrunnen, wohne ich gar im Großraum Brunnenstraße? Wie weit geht mein <a title="Wikipedia/Kiez" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiez" target="_blank">Kiez</a>? Und was bitte ist eine Ortslage? Ich bin verwirrt.</p>
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		<title>Guten Tag Herr Frostkönig!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 15:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine neue Einkaufsgelegenheit im Kiez. Während auf dem Mittelstreifen der Brunnenstraße die Krokusse blühen und die Temperaturen steigen, denkt ein findiger Händler an Tiefkühlkost. Er eröffnete an der Hausnummer 111a seinen Frostkönig. Eine merkwürdige Idee eigentlich, ein Ladengeschäft komplett mit Tiefkühltruhen auszustatten und eine Verkäuferin im Anorak dazwischenzustellen. Ich stelle mir vor, ich erledige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine neue Einkaufsgelegenheit im Kiez. Während auf dem Mittelstreifen der Brunnenstraße die Krokusse blühen und die Temperaturen steigen, denkt ein findiger Händler an Tiefkühlkost. Er eröffnete an der Hausnummer 111a seinen Frostkönig. Eine merkwürdige Idee eigentlich, ein Ladengeschäft komplett mit Tiefkühltruhen auszustatten und eine Verkäuferin im Anorak dazwischenzustellen. Ich stelle mir vor, ich erledige meinen Wochenendeinkauf komplett in jenen besagten Geschäft. Am Wochenende gäbe es Kartoffelecken, Hackbällchen aus Hähnchenfleisch und Beerenobst. Als Nachtisch Mini Donuts. Alles sorgsam aufgetaut. Hm. Ich überlege noch, ob ich den Frostkönig besuchen gehe.</p>
<p>Wer heiß ist auf Tiefkühlgemüse: Das Geschäft ist <span style="text-decoration: line-through;">wochentags von 10 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr</span> Montag/Dienstag von 14 bis 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.</p>
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		<title>Milchkaffee verboten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dreiländereck Wedding-Prenzlauer Berg-Mitte gibt es viele Kinder. Kinderärzte mit freien Kapazitäten dagegen gibt es nicht, zumindest im Prenzlauer Berg und in Mitte. Deshalb übertreten inzwischen viele Mütter die Grenze zum Wedding, wo es gelegentlich noch Termine gibt. Der Leibarzt des Kronsohns befindet sich haarscharf auf Weddinger Territorium. Das Wedding nicht Mitte ist, wurde mir schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dreiländereck Wedding-Prenzlauer Berg-Mitte gibt es viele Kinder. Kinderärzte mit freien Kapazitäten dagegen gibt es nicht, zumindest im Prenzlauer Berg und in Mitte. Deshalb übertreten inzwischen viele Mütter die Grenze zum Wedding, wo es gelegentlich noch Termine gibt. Der Leibarzt des Kronsohns befindet sich haarscharf auf Weddinger Territorium. Das Wedding nicht Mitte ist, wurde mir schon bei der ersten Stippvisite klar. Und ich meine nicht den hohen Anteil kleiner türkischer Schnupfennasen im Warteraum. Ich meine das Schild am Empfang: &#8220;Döner essen verboten&#8221;. Ob das die Mamis aus den In-Bezirken irritiert? Und ob tatsächlich jemals ein Kleinkind Döner essend bei Dr. M im Wartesaal saß?</p>
<p>Welche Schilder, überlege ich mir amüsiert, hängen wohl in den Kinderarztpraxen der Nachbarbezirke? &#8220;Milchkaffee verboten&#8221; oder &#8221;Bionade unerwünscht&#8221;? Oder vielleicht: &#8220;Aufnahmestopp. Gehen Sie in den Wedding&#8221;. Gesundheit und herzlich willkommen!</p>
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		<title>Eins plus eins</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Post im Kiez. So habe ich neulich gemotzt und der Weddinger Ureinwohner hat mitgemotzt. Aber er stimmt gar nicht! Es gibt gleich zwei Niederlassungen gleich um die Ecke. Ich entschuldige mich also hiermit ausdrücklich bei der Deutschen Post AG für das entgegengebrachte Misstrauen und hoffe weiter auf gute Brief- und Paketbeförderung &#8230; Brunnenstraße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine Post im Kiez. So habe ich neulich gemotzt und der Weddinger Ureinwohner hat mitgemotzt. Aber er stimmt gar nicht! Es gibt gleich zwei Niederlassungen gleich um die Ecke. Ich entschuldige mich also hiermit ausdrücklich bei der Deutschen Post AG für das entgegengebrachte Misstrauen und hoffe weiter auf gute Brief- und Paketbeförderung &#8230;</p>
<ol>
<li>Brunnenstraße 111e (Post-Service-Filiale ohne Postbank)</li>
<li>Badstraße 4 (Postpoint vor dem Gesundbrunnencenter)</li>
</ol>
<p>Wenn ich jetzt noch verstehe, was der Unterschied zwischen einer Filiale, einer Post-Service-Filiale und einem Postpoint ist, dann gehe ich sofort Briefmarken kaufen und schreibe mal wieder einen Brief. Ganz altmodisch.</p>
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