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	<title>planet wedding &#187; Ankommen</title>
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	<description>- Lebenszeichen aus Berlin</description>
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		<title>Frauengespräche</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Demnächst zieht meine Freundin aus der Hansestadt in den Kiez*. Ich bin schon ganz aufgeregt und habe natürlich umgehend mit den Vorbereitungen für diesen neuen Lebensabschnitt begonnen. Mit der Freundin benötigt man eine ganze Reihe von spannenden Kulissen für Frauengespräche. Wo könnte man wohl hingehen? Zunächst wäre da das Café Freysinn, das mit gutem Kaffee, leckerem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demnächst zieht meine Freundin aus der Hansestadt in den Kiez*. Ich bin schon ganz aufgeregt und habe natürlich umgehend mit den Vorbereitungen für diesen neuen Lebensabschnitt begonnen. Mit der Freundin benötigt man eine ganze Reihe von spannenden Kulissen für Frauengespräche. Wo könnte man wohl hingehen? Zunächst wäre da das <a href="http://freysinnberlin.wordpress.com/" target="_blank">Café Freysinn</a>, das mit gutem Kaffee, leckerem Kuchen, verdammt gut riechenden Mittagsangeboten, free W-LAN und interessanten Tischgefährten zu meinem zweiten Büro geworden ist. Fast ebenso gut (nur kalorienhaltiger): die <a href="http://tortenwerkstatt-berlin.de/" target="_blank">Tortenwerkstatt</a> an der Ecke Gleim-/Graunstraße. Dann gibt es den <a href="http://www.mauerpark.info/" target="_blank">Mauerpark</a>, wo man bei <a href="http://www.bearpitkaraoke.com/" target="_blank">Karaoke</a> und Sonnenschein quatschen kann. Gemeinsam können wir dann sonntags über den <a href="http://www.mauerparkmarkt.de/" target="_self">Trödelmarkt</a> laufen, ein Buch kaufen und uns über die viel zu vielen Touristen ärgern.</p>
<p>In Sachen Ost-West-Café Ecke Brunnen-/Bernauer Straße müssen wir uns wohl noch ein wenig die Nase an der Fensterscheibe platt drücken. Aber wenn wir Räuberleiter machen, können wir hinter den zwecks Renovierung verhangenen Fenstern vielleicht schon etwas erkennen. Angeblich soll es  ja im neuesten Kiez-Café Möbel aus Italien geben. Wir sind gespannt! Solange wir warten, treffen wir uns vielleicht im &#8220;Simit evi&#8221; in der Brunnenstraße (direkt am U-Bahnhof Voltastraße), die Sesamringe sind sensationell, man sitzt gemütlich und schwarzer Tee ist auch mal ganz nett. Das Kaffeekränzchen mit dem besten Kaffee gibt es jedoch bisher an der Kiez-Tangente. Das <a href="http://de-de.facebook.com/latteartkaffee" target="_blank">Café Latte Art </a>lässt mich immer wieder meinen Vorsatz brechen, nicht ins Gesundbrunnen Center zu gehen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer Kaffee sein. Zumal meine Freundin gar keinen Kaffee mag. Was sie mag, ist Aktivität. Also werden wir zum Yoga im <a href="http://www.pfefferwerk.de/index.php/raeume-fuer-veranstaltungen/familienzentrum-wattstrasse" target="_blank">Familienzentrum Wattstraße </a>gehen. Das kostet nichts und macht sicher Spaß. Ob die zukünftige Ex-Hanseatin wohl dienstags ab 14 Uhr für den Yogakurs Zeit hat? Falls nicht, bleibt noch der <a href="http://www.mountmitte.de/" target="_blank">Mount Mitte </a>- der Hochseilgarten am Nordbahnhof. Klettern ist bestimmt lustig (wenn man keine Höhenangst hat).</p>
<p>Wenn ich mich ordentlich belese, zum Beispiel bei Wedding-Expertin <a href="http://www.gerhildkomander.de/" target="_blank">Gerhild Kommander</a>, dann kann ich die Zugezogene vielleicht auch mit einer Architekturführung im Kiez überraschen. Oder wir gehen gleich im Humboldthain spazieren. Da kenne ich mich schon aus, kann Rosengarten, Flakturm, Rodelbahn, Sommerbad problemlos vorzeigen. Oder wir schleichen um die St. Sebastian-Kirche. Der Gartenplatz wurde ja gerade hübsch gemacht und macht auch für noch-Fremde bestimmt einen guten Eindruck. Oder noch besser: Wir schleichen uns auf dem Gelände der Deutschen Welle in den Aufgang, der zum Offenen Kanal Alex führt und fahren mit dem Fahrstuhl ganz nach oben. Da gibt es einen tollen Panoramablick auf das Brunnenviertel. Und dann gehen wir zu den <a href="http://berliner-unterwelten.de/" target="_blank">Berliner Unterwelten</a> und streifen durch die ehemaligen Bunkeranlagen und toten U-Bahntunnel unter dem Kiez.</p>
<p>Ich bin so aufgeregt und freue mich, dass meine Freundin ihr Lager in meiner unmittelbaren Nachbarschaft aufschlägt. Und ein Glück ist es auch, weil ich beruflicherseits weiß, dass das Brunnenviertel inzwischen sehr beliebt ist und freie Wohnungen selten sind. Kein Wunder, ist ja auch viel los im Kiez <img src='http://www.planet-wedding.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>* Aus beruflichen Gründen und der Neugier halber überlege ich, ob sie vielleicht eine Gentrifizierin ist und ob ich mich deshalb eigentlich über ihren Umzug freuen darf. Ich bin unentschlossen. Freue mich aber erstmal.</em></p>
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		<title>Ein Traum von einem Café</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Traum: Ich wollte einmal in dem leeren Ecklokal in meiner Straße ein Café eröffnen. Ich hatte mir überlegt, ich könnte guten Kaffee verkaufen, vom Geschmack her nicht verbrannt, nicht zu mild. Denn den trinke ich gern. Und ich habe in Betracht gezogen, das Mittagsbistro der Herrschaften von der Deutschen Welle und den Angestellten der kleinen Fakultät der TU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Traum:<br />
Ich wollte einmal in dem leeren Ecklokal in meiner Straße ein Café eröffnen. Ich hatte mir überlegt, ich könnte guten Kaffee verkaufen, vom Geschmack her nicht verbrannt, nicht zu mild. Denn den trinke ich gern. Und ich habe in Betracht gezogen, das Mittagsbistro der Herrschaften von der Deutschen Welle und den Angestellten der kleinen Fakultät der TU zu werden. Falls die mal keinen Döner oder Pausenbrot zum Mittag essen möchten, hätte ich als einzige weit und breit Salate mit Walnusskernen und Gorgonzola angeboten, Quiche und selbstgemachte Pizza. Ich sah mich in der Küche stehen, mit einer langen Schürze vor dem Bauch und verlockend riechenden Kuchen backen. Ich sah mich, wie ich mein Plaudertalent täglich gerne an jeden Gast verschenkte. Ich bin um das leere Ladenlokal geschlichen, der kleine Weddinger kletterte gern die Stufen empor, schaute mit mir durch die Fensterscheiben. Ich wollte den Mitweddinger als Mitstreiter herbeireden. Ich träumte mir ein Mitte-Café im Weddinger Kiez.</p>
<p>Die Realität:<br />
Ich habe mich nicht getraut. Die Familie, die Kinder, das Weddinger Publikum, das Risiko. Ich habe zu viele &#8220;aber&#8221; gedacht. Ich habe beim Träumen kalte Füße bekommen.</p>
<p>Die Ernüchertung:<br />
Ann-Kathrin und Martha aus dem Prenzlauer Berg waren mutiger als ich. Sie haben in meinem geträumten Café ein echtes Café eröffnet, das freysinn. Sie haben es hübsch gemacht, sehr hübsch. Sie verkaufen was ich verkaufen wollte. Sie plaudern wie ich plaudern wollte. Und jeden Tag kommen die Leute von der Deutschen Welle und von der TU und kaufen Salat mit Walnüssen, klappen ihre Laptops auf (WLAN gibt es natürlich auch) und  trinken leckeren italienischen Kaffee.</p>
<p>Die Conclusio:<br />
Es gibt guten Kaffee im Brunnenviertel.<br />
Es gibt ein chick-charmantes Café-Bistro im südlichen Wedding.<br />
Ich kann mit meinem Laptop unterm Arm über die Straße gehen, nett mit Martha und Ann-Kathrin plaudern, etwas surfen, Koffein tanken, Kuchen essen, neben den Leuten von der Deutschen Welle sitzen und mich über meine großartige Idee vom Café an der Ecke freuen. Oder mich ärgern.<br />
Ich bin ein Hasenfuß.</p>
<p><em>Café+Bistro freysinn, Jasmunder Straße 5, 13355 Berlin; Mo-Fr 8-18 Uhr, So 11-17 Uhr Brunch</em></p>
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		<title>Sommer und Winter</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 20:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es nicht der richtige Zeitpunkt für solche Gedanken. Vielleicht sollte ich an Weihnachten denken, an meinen alten Holzschlitten, den der kleine Weddinger in diesem Jahr erstmals benutzen wird und an romantische Candlelight-Abende bei heißem Tee und Boogie-Blues. Doch ich denke an Kleingärten. Ich träume von hübsch gepflegten Parzellen, über deren Zäune hinweg mir wilder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es nicht der richtige Zeitpunkt für solche Gedanken. Vielleicht sollte ich an Weihnachten denken, an meinen alten Holzschlitten, den der kleine Weddinger in diesem Jahr erstmals benutzen wird und an romantische Candlelight-Abende bei heißem Tee und Boogie-Blues. Doch ich denke an Kleingärten. Ich träume von hübsch gepflegten Parzellen, über deren Zäune hinweg mir wilder Flieder zunickt. Ich denke an das Grün des späten Sommers, an den Geruch von Lavendel und Studentenblumen.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich ein Kleingartentyp bin. Ich stelle mir vor, dass es mir zu eng ist, zu klein. Aber der Mit-Weddinger schätzt kuschelige Höhlen und ich das Grün. Deshalb haben wir schon einmal über ein Gärtchen nachgedacht. Für die Kinder wäre es toll, mein grünes Herz könnte erblühen und der Mit-Weddinger hätte vielleicht einen hübschen Platz zum Lesen. Noch ist nicht klar, wer die Blümchen gießen würde (und ob überhaupt). Nur deshalb zögerten wir.</p>
<p>Ich hätte nie gedacht, dass Berlin die Stadt der Kleingärtner ist. Ich sah immer nur Straßen und Hochhäuser und Clubs und Cafés und Universität. Heute spaziere ich durch die kleinen Oasen der Stadt und freue mich, dass die Geschichte meiner Wahlheimat einen solchen Trumpf in die Hand gespielt hat. Mehr als 76000 Kleingärten gibt es in Berlin (Hamburg hat nur 36000 Parzellen), zusammengefasst in fast 1000 Kolonien. Die Schrebergärten nehmen 3160 Hektar ein. Kein Qudratmeter ist verschenkt, finde ich.</p>
<p>Nirgendwo liegen die Kleingärten so zentral wie in Berlin. Das liegt daran, dass Anfang des 19. Jahrhunderts die so genannten Armengärten bewusst in der Nähe der großen Firmen wie Siemens oder AEG angelegt wurden. Ich profitiere heute davon, wenn ich durch die Kolonien im Wedding spaziere (zumindest in Gedanken, denn es ist ja leider Herbst und ich soll an heißen Tee denken).</p>
<p>Im Wedding gibt es fast 2000 Kleingärten, lerne ich vom <a href="http://www.gartenverband-wedding.de" target="_blank">Kleingartenverein</a>. Es gibt 27 Kolonien, die größte liegt im Afrikanischen Viertel. Vielleicht könnte ich mir dort zu Füßen der hohen Häuser eine grüne Scholle aussuchen. Ich könnte gärtnern, grillen, endlich eine Hängematte aufhängen und den Kinderchen beim Hopsespielen zusehen. Der Mit-Weddinger blättert und blättert und ich döse den Tag weg. Natürlich ohne Gartenzwerg. Dafür mit bunten Lampions, die ich überall verteilen würde und die an lauen Abenden hübsch aussehen. Wenn doch nur Sommer wäre!</p>
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		<title>Eine Nacht am Ufer</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 11:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ehrlich: Wäre ich eine Nicht-Berlinerin und wollte besuchshalber einmal die große schöne Hauptstadt sehen, ich wählte für meinen Aufenthalt sicher nicht gerade den Wedding aus. Oder vielleicht doch, weil das Image des Ex-Bezirks gerade bis zur Stadtgrenze reicht und mich nicht berühren würde. Ich habe ja auch im schlecht bewerteten Viertel beim Bahnhof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ehrlich: Wäre ich eine Nicht-Berlinerin und wollte besuchshalber einmal die große schöne Hauptstadt sehen, ich wählte für meinen Aufenthalt sicher nicht gerade den Wedding aus. Oder vielleicht doch, weil das Image des Ex-Bezirks gerade bis zur Stadtgrenze reicht und mich nicht berühren würde. Ich habe ja auch im schlecht bewerteten Viertel beim Bahnhof in Rom bestens geschlafen und nichts mitbekommen von Tod und Teufel. Oder damals in London.</p>
<p>Jan Bierbrauer würde mir zustimmen. Ihn hat es von Hannover nach Berlin verschlagen. Er wohnt im Wedding. Er hatte kein Bild im Kopf als er kam. Das Bild, das er sich im Laufe der Jahre erarbeitet hat, blieb positiv, und er gestaltet es mit. Jan Bierbrauer wohnt in einer alten Fabriketage in der Uferstraße gleich neben den Uferhallen. Er hat eine riesige Wohnung mit angeschlossenem Atelier, die Panke fließt vor seiner Tür, er kennt die schönste Bank am Flüsschen, nette Ausgehmöglichkeiten, viele Künstler und eine Champagnerbar in der Prinzenallee. Alles im Wedding. Ohne Vorurteile ist er gekommen und hat in seiner Etage ein kleines Hostel mit vier Zimmern ausgebaut und es <a href="http://www.ufernacht.de" target="_blank">Ufernacht</a> genannt. Er hat sich nicht überlegt ob es Besucher blöd finden könnten, im Schmuddel-Wedding zu nächtigen.</p>
<p>Eine Übernachtung bei Jan ist günstig und gemütlich. Für 25 Euro/Nacht schläft man in hübsch ausgebauten Zimmern, die von Künstlern eine individuelle Note erhielten. Es gibt eine sehr schöne große Küche, ein Gemeinschaftsraum mit vielen Videos und den Hauskater Oskar. Alles sehr WG-like, alles sehr gemütlich.</p>
<p>&#8220;Die Leute, die hier her kommen, wissen nicht, in welche Ecke sie gekommen sind&#8221;, sagt Jan. Sie kommen von überall auf der Welt und landen im Wedding. 20 Minuten vom Flughafen Tegel und gleich am U-Bahnhof Pankstraße, mitten in Berlin. &#8220;Unsere Anbindung hier ist sensationell.&#8221; Seine Gäste, so sagt er, sind zufrieden. Jan Bierbrauer macht ebenfalls einen entspannten Eindruck. Und deshalb ist für ihn klar, dass er sich einen neuen Standort für sein Hostel suchen wird wenn er demnächst die Räumlichkeiten verlassen muss. &#8220;Natürlich bleibe ich im Wedding. Am besten in der Uferstraße&#8221;, sagt er.</p>
<p><em>Hostel Ufernacht, Uferstraße 6, 13357 Berlin, Telefon: (0176) 16 46 00 02</em></p>
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		<title>Sieh da, ein Seepferdchen!</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 20:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dienstags steht Modern Social Science auf dem Stundenplan und ich gehe zur Mittellangzeitstudie ins Restaurant Seepferdchen am Kombibad in der Seestraße. Ich bestelle mir eine heiße Schokolade mit Sahne und freue mich als erstes über die Sahne. Denn die verdoppelt hier glatt die Menge des Kakaogetränks. Die Herrschaften hinterm Tresen sind nette Leute. Sie bitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstags steht Modern Social Science auf dem Stundenplan und ich gehe zur Mittellangzeitstudie ins Restaurant Seepferdchen am Kombibad in der Seestraße. Ich bestelle mir eine heiße Schokolade mit Sahne und freue mich als erstes über die Sahne. Denn die verdoppelt hier glatt die Menge des Kakaogetränks.</p>
<p>Die Herrschaften hinterm Tresen sind nette Leute. Sie bitten mich zu Tisch, auch wenn ich vor der Öffnungszeit komme und sie flirten stets mit dem mitgebrachten Sohnemann und haben nichts dagegen wenn er liegend einen ganzen Tisch blockiert, auch wenn es eigentlich ein Spielecke für ihn gäbe.</p>
<p>Würde das Servierpersonal hinter seinem Tresen stehend geradeaus schauen, sähe es das Treiben in der Schwimmhalle. Es sähe badende Väter, planschende Mädchen und Kinder, die sich im Schwimmkurs um das Seepferdchen bewerben. Doch die Damen und Herren, die bei Ersan in Lohn un Brot stehen, sehen nicht geradeaus. Sie servieren Belohnungs-Pommes, Milchkaffee und Heiße-Schokolade-mit-Sahne.</p>
<p>Die Restaurant-Mitarbeiter ignorieren das ewig gleiche Plansch-Programm. Ich schaue auch nur selten durch die große Scheibe ins Schwimmbad, wenn, dann nur, um die Erfolge des kleinen Mädchens mit dem rosa Badeanzug nicht zu verpassen. Eigentlich sehe ich mich im Restaurant um.</p>
<p>Dienstags ist Schwimmkurstag. Während die frischgebackenen Schulkinder im Becken das Brustschwimmen erlernen, sitzen ihre Mütter beim Milchkaffee im Restaurant. Sie stellen ihre kleineren Kinder in der Babyschale neben den Tisch, gruppieren sich um den Milchkaffee und winken gelegentlich durch die Scheibe. Ansonsten sind sie ins Gespräch verstrickt. Sie ballen sich zusammen zu Mama-Cliquen, die ihre Kinder-Auszeit bei Kaffee und Spinatkuchen genießen.</p>
<p>Ich falle immer etwas aus dem Bild. Mein einziger Gesprächspartner ist viereinhalb Monate alt und ich trinke die Schokolade nebenbei, während ich mich mit ihm über die Beobachtungen im Zwischenmenschlichen freue.</p>
<p>Neulich verlor ich den Status als unbeteiligte Beobachterin. Eine türkische Mutter bat mich um Wickelutensilien (die ich ihr gern gab). Und mit der Frau am Nebentisch entspann sich ein Gespräch. Sie wartete nicht auf ihr eigenes Kind. Sie war Familienbetreuerin und behielt ihren Schützling vom Seepferdchen aus gut im Auge. Plötzlich war ich mittendrin.</p>
<p>Ein Schwimmlehrer schlenderte zur Tür herein, wedelte bei der Mama-Clique mit den begehrten Seepferdchen-Zertifikaten, der einzelne Herr tippte wieder in seinen PDA, der Opa spendierte seinem süßen Enkel ein Kaltgetränk und eine ältere Spaziergängerin reichte dem verdutzten Kellner mit der größten Selbstverständlichkeit Pfandflaschen über den Tresen. Ich nehme an und schließe aus der Reaktion des Kellners, das Restaurant ist keine Pfandannahmestelle.</p>
<p>Es ist Leben im Restaurant am Schwimmkursdienstag. Und ich gehe gern hin und tue so als würde ich Sozialstudien betreiben. In Wahrheit will ich was sehen vom Weddinger Leben. Und wenn ich mal ganz übermütig werde, dann <a href="http://www.veranstaltungsraum.net/partyraum-veranstaltungsraum-berlin-wedding.html" target="_blank">miete</a> ich den Laden. Falls ich mal etwas zu feiern habe vielleicht. Nur nicht am Schwimmkursdienstag. Dann nun nicht.</p>
<p><em>Das Restaurant Seepferdchen am Kombibad Seestraße 80 hat täglich 10-21 Uhr geöffnet.</em></p>
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		<title>Pinkepanke</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 08:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die setzen sich abends vor den Fernseher und lassen sich die Netzhaut beflimmern. Es gibt Menschen, die bringen der Freundin Brett- und Kartenspiele bei. Gegen die Langeweile. Und es gibt Menschen, die stecken ihre Zeit in Projekte, ins Bloggen, ins Dichten, ins Heimwerken. Gestern habe ich Menschen getroffen, die all ihre freie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die setzen sich abends vor den Fernseher und lassen sich die Netzhaut beflimmern. Es gibt Menschen, die bringen der Freundin Brett- und Kartenspiele bei. Gegen die Langeweile. Und es gibt Menschen, die stecken ihre Zeit in Projekte, ins Bloggen, ins Dichten, ins Heimwerken. Gestern habe ich Menschen getroffen, die all ihre freie Feierabendzeit der Panke widmen.</p>
<p>Die Panke soll wieder ins Bewusstsein der Menschen gelangen. Das geht so: einer programmiert die <a href="http://www.panke.info">Internetseite</a>, einer macht den Fremdenführer, einer schreibt sich die Finger blutig und fotografiert jeden Grashalm entlang des Flüsschens, schaut einen Kilometer rechts der Panke und einen Kilometer links der Panke nach Interessantem für sich und die Allgemeinheit.</p>
<p>Interessante Leute, denke ich. In unendlicher ehrenamtlicher Fleißarbeit haben sie eine riesige Datenmenge zusammengetragen, verbinden Wedding und Pankow, Wasser und Land. Basteln Karten, bieten kostenfreie Führungen für Jedermann an und gründen jetzt (13. Mai 2009) sogar einen Verein. Ich sitze am Redaktionstisch (die Sitzungen sind öffentlich und werden auf der Internetseite veröffentlicht), trinke Bionade und warte auf die unumgängliche Frage, ob ich nun mitschreiben will oder nicht. Dann kommt sie. &#8220;Und, machst Du nun mit?&#8221;, fragt Chefredakteur Joachim Faust. Ich schweige laut.</p>
<p>Die Panke. Ein hübsches Flüsschen. Aber ist nicht längst alles von den Enthusiasten aufgeschrieben worden? Und passt mein leichter Plauderton in ein solches Projekt? Und wo bleibt das gedruckte Papier für meine Eitelkeit? Und kann sich mein vagabundierendes Schreiberherz an ein Thema binden? Ich bin unschlüssig. Doch das Ziel des Prokjekts ist längst erreicht: die Panke ist in meinem Bewusstsein angekommen. Was sie dort noch treiben wird, wird sich zeigen. Ich wünsche den Datensammlern und &#8211; aufbereitern jedenfalls viel Erfolg mit ihrem interessanten Wässerchen.</p>
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		<title>Kuchenzahn</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 20:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genügsamkeit ist eigentlich nicht schlecht. Da habe ich im letzten Jahre aufgrund hormoneller Verwirrung jede Menge Kuchen vom Kaisers-Bäcker in mich hineingestopft, hauptsächlich Zupfkuchen und Quarktaschen um nun festzustellen, dass das Süßkram gar nicht schmeckt. Wie das? Ich bin zum Edeka-Bäcker gewechselt. Gemeint ist der Kamps in der Ackerstraße, nahe dem Gartenplatz. Dort gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genügsamkeit ist eigentlich nicht schlecht. Da habe ich im letzten Jahre aufgrund hormoneller Verwirrung jede Menge Kuchen vom Kaisers-Bäcker in mich hineingestopft, hauptsächlich Zupfkuchen und Quarktaschen um nun festzustellen, dass das Süßkram gar nicht schmeckt. Wie das? Ich bin zum Edeka-Bäcker gewechselt. Gemeint ist der Kamps in der Ackerstraße, nahe dem Gartenplatz. Dort gibt es jede Menge Futter für den hohlen Kuchenzahn. Es gibt leckere Franzbrötchen, besseren Zupfkuchen, verlockende Kirsch-Vanille-Plunder und andere Leckereien. Dass man mir sagte, Kamps gehe so grundsätzlich gar nicht, stört mich nicht. Wenn ich Brötchen kaufen gehe, nasche ich auf dem Heimweg manchmal heimlich etwas Zuckerwerk. Aber was heißt hier heimlich &#8230;</p>
<p>Mein aktuelles Problem hat weniger die Geheimhaltung oder zusätzliche Pfunden, es hat mit der eingangs erwähnten Genügsamkeit zu tun. Hat man sie einmal abgelegt, gibt es kein halten. Ich werde kritischer und frage mich trotz momentaner Kuchen-Harmonie, ob das wohl schon die kulinarische Spitze des Kuchenberges im Kiez ist. Ich werde probieren müssen. Au wei.</p>
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		<title>Olivenbrötchen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 20:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die habe ich gern griffbereit. Wie zum Beispiel einen guten Brötchengeber. Nach dem letzten Umzug konnte ich meinen bisherigen Favoriten behalten: die Croissanterie in der Brunnenstraße. Das kleine Lädchen gleich am U-Bahnhof Voltastraße mochte ich vom ersten Tag an gern. Es verkauft schon in den frühen Morgenstunden Mohnbrötchen, warme Schrippen, wohlschmeckende Buttercroissants und einige Sorten Kuchen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die habe ich gern griffbereit. Wie zum Beispiel einen guten Brötchengeber. Nach dem letzten Umzug konnte ich meinen bisherigen Favoriten behalten: die Croissanterie in der Brunnenstraße. Das kleine Lädchen gleich am U-Bahnhof Voltastraße mochte ich vom ersten Tag an gern. Es verkauft schon in den frühen Morgenstunden Mohnbrötchen, warme Schrippen, wohlschmeckende Buttercroissants und einige Sorten Kuchen. Ich fühlte mich immer so multikulti wenn ein Großteil der Besucher vor mir in ihrer Muttersprache angesprochen wurden, die nicht meine ist. Sorry, ich bin von auswärts. Mich beeindruckt das noch. Jedenfalls ging ich immer gern in die Croissanterie und auch die paar Schritte mehr von meiner jetzigen Wohnung schreckten mich nicht.</p>
<p> Nun plötzlich ist irgendwas geschehen. Es gibt immer nur noch wenige Exemplare der gewünschten Brötchen wenn ich durch die piepende Tür trete. Olivenbrötchen sind rar, Schusterjungen selten. Ob es sich um Sparmaßnahmen handelt, frage ich mich? Inzwischen ist auch das Gefühl von multikulti verflogen. Ein türkisches Verkaufsgespräch lässt mich nicht mehr aufhorchen. Ich bin angekommen. Und brauche eine neue Bäckerei.</p>
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		<title>Nachmieter gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange habe ich keine Zeile geschrieben. Ich musste nachdenken. Nachdenken über all das, was in den letzten Monaten geschehen ist. So richtig habe ich es immer noch nicht begriffen, doch ich habe beschlossen, wenigstens wieder zu schreiben. Vermutlich ist mir auch nichts weiter passiert als dass mich die große Stadt freundlich empfing und mit all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich keine Zeile geschrieben. Ich musste nachdenken. Nachdenken über all das, was in den letzten Monaten geschehen ist. So richtig habe ich es immer noch nicht begriffen, doch ich habe beschlossen, wenigstens wieder zu schreiben. Vermutlich ist mir auch nichts weiter passiert als dass mich die große Stadt freundlich empfing und mit all ihrer Undurchdringlichkeit mitgerissen hat. So kam es jedenfalls, dass ich in Wohnung Nr. 1 im Wedding zwar alle Regale einräumte, aber nie wirklich einzog. Nun ziehe ich wieder aus. Und wieder ein, wieder im Wedding. Verstehe einer die Welt.</p>
<p>PS: Wer Interesse an einer schönen, hellen Einzimmerwohnung mit Südwestbalkon im südlichen Wedding (Nähe Bernauer Straße) hat, der melde sich bitte bei mir. Wer mir am 13. September erklären könnte, wieso ich schon wieder Kisten schleppe, der ist ebenfalls herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen &#8211; und zum Mittragen.</p>
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		<title>Zu verschenken</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet Wedding &#124; Dominique</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein Trauma: Ich steige in keinen Fahrstuhl. Seitdem ich irgendwann in den 80ern diesen Film mit Götz George (&#8220;Abwärts&#8221;) gesehen habe, in dem der Elevator in aufreibenden 83 Filmminuten genüsslich abgestürzt wurde und die Akteure im Fahrstuhlschacht um ihr Leben kletterten, steige ich Treppen. Ich klettere zu Freunden in den 5. Stock (oder höher), ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein Trauma: Ich steige in keinen Fahrstuhl. Seitdem ich irgendwann in den 80ern diesen Film mit Götz George (&#8220;Abwärts&#8221;) gesehen habe, in dem der Elevator in aufreibenden 83 Filmminuten genüsslich abgestürzt wurde und die Akteure im Fahrstuhlschacht um ihr Leben kletterten, steige ich Treppen. Ich klettere zu Freunden in den 5. Stock (oder höher), ich warte unten, wenn Gäste die Aussicht vom Fernsehturm genießen. Ist ja überhaupt gesünder. Ich bin ja nicht faul. Diese ganzen Schlaffies! Treppensteigen ist gut für die Venen.</p>
<p>Seit ich im Wedding wohne, bin ich keine Treppe mehr gestiegen. Jedenfalls nicht in meinem Haus. Der Grund ist einfach: die Neugier ist größer. Der Fahrstuhl in meinem Haus ist nämlich eine Schatzkiste. Ich rufe ihn manchmal einfach nur, um zu sehen, was der große Ozean heute vor meine Füße spült. Neulich zum Beispiel war es ein große Kiste mit Videos. &#8220;Zu verschenken&#8221; stand in zittrigen Buchstaben drauf. Am ersten Tag traute ich mich noch nicht, mir den Inhalt anzusehen. Am zweiten stöberte ich ungeniert zwischen den gesammelten Aufzeichnungen eines ehemalige Videomanics. Am Ende habe ich keine Kassette in meine Sammlung aufgenommen, zu beliebig war der Geschmack des Spenders. Wie ein Spielfilmabend auf SAT.1. Aber die Idee begeisterte mich: Meine Nachbarn werfen ihr Hab und Gut nicht einfach weg, sie schicken es mit dem Fahrstuhl in ein neues Leben.</p>
<p>Als der weiße Stöckelschuh auftauchte, wunderte ich mich schon nicht mehr. Zwei Tage lang fuhr er hoch und runter und ließ mich mehrmals am Tag darüber nachdenken, wie ein einzelner Damenschuh in einen Weddinger Fahrstuhl geraten ist. Ich habe keine plausible Antwort gefunden. Es war ein rechter Schuh mit Riemchen, Größe 38. Er passte mir nicht. Er fuhr hoch und runter, und dann hat ihn Aschenputtel plötzlich abgeholt.</p>
<p>Seit gestern hängt ein Zettel im Fahrstuhl. Ein Nachbar sucht einen Nachmieter für seine 2 2/2-Wohnung mit 92 Quadratmetern. Eine Wohnung mit Aufzug wohlbemerkt!</p>
<p>Der Fahrstuhl ist das heimliche Kommunikationszentrum des Hauses. Ein Ort der guten Gesten, ein Tauschmarkt, ein Plädoyer für Nächstenliebe, Faulheit (der Müllplatz ist echt weit weg), Recycling und französische (oder eher türkische?) Lebensart. Ich werde einen Teufel tun, die langweilige Treppe zu nehmen!</p>
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